Der Mangrovenwald Und Wir

Da wir ja die ganze Woche hier in der Stadt zwischen einem Betongebäude und dem anderen hin und her springen, heißt es an den Wochenende oft: Zurück zur Natur! So auch diesen Samstag, denn wir haben uns vorgenommen, in die örtlichen Mangrovenwälder zu fahren um uns mal „frische“ Luft um die Nase wehen zu lassen und ein wenig die Ruhe zu genießen.

Mangroven
Mangroven

Die Sungei Buloh Wetland Reserve (klick) liegt soweit im Norden von Singapur, dass man geschlagene 30 Minuten mit dem Taxi dahin benötigt und man auf der anderen Seite der Meerenge, die Singapore von Malaysia trennt, das Letztere sehen kann. Quasi zum Greifen nah…sollte man sich trauen, sich in die nicht ganz so einladend braunen Fluten zu stürzen. Die aufgestellten Krokodilwarnschilder machen diese Entscheidung zusätzlich schwer 😉

Ameisen
Ameisen (ca. 1,3cm lang)

Auf jeden Fall hatten wir uns wieder einen schönen schwülen Tag ausgewählt und so sind wir durch die Natur gestapft: Immer den einen ausgeschilderten Pfad entlang, damit man sich ja nicht verläuft. Nein, es war wirklich sehr schön angelegt und man hat viel Natur zu sehen bekommen. Neben den ganzen Bäumen mit Luftwurzeln (eben den Mangroven) waren auch noch unzählige Eichhörnchen, Reiher sowie Warane unterwegs. Diese Reptilien waren wirklich nicht ohne. So ungefähr 2m lang und wahnsinnig gefährlich aussehend…wären sie nicht so brav durchs Unterholz gestapft.

Waran

Geregnet hat es natürlich auch, aber nicht ausreichend genug um uns kernige Wandertruppe davon abzuhalten natürlich die größte aller Runden, auf der nicht gerade maßstabsgerecht angefertigten Parkkarte, abzulaufen. So waren wir 4h lang beschäftigt und haben Natur mitbekommen.

Danach sind wir wieder zurück in die Zivilisation gefahren und ich habe mich schon einmal auf die kulinarischen Köstlichkeiten Japans vorbereiten können: wir sind in ein Japanisches Restaurant zum Essen gefahren. War sehr gewöhnungsbedürftig, aber im Land des Lächelns wird es ja auch Fast Food geben…just in case 😉

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