Bali, der Strand und ich

Aufgewacht und von Kopfschmerzen keine Spur. Yeah! Aber um vorsichtig zu sein, wollte ich es nicht gleich übertreiben und legte mich direkt nach dem Frühstück an den Strand. Anscheinend war im Nachbarhotel eine riesige Veranstaltung zu der auch alle Gäste gingen, die bei mir im Hotel wohnten, denn der Strand war fast komplett verlassen und so konnte ich meine Gedanken so lange kreisen lassen, bis ich in einen leichten Dämmerzustand eintrat. Sehr schön, so unter einer Palme zu liegen, das Meer rauschen zu hören und mal nix zu machen. Kann ich nur jedem empfehlen 😉

Der Strand und ich. Echt jetzt!

Nach 4h wurde mir ein wenig langweilig und so machte mich ich mich auf, die Strandpromenade ein Stückchen nach Norden zu erkundschaften. Dabei kam ich an vielen weiteren Hotels vorbei und auch hier waren kaum Menschen anwesend. Das ist in jedem Fall besser als ein überfüllter Strand auf dem man den Sand vor lauter Handtüchern und Leibern nicht mehr sehen kann. Nach eine guten Stunde und vielen Litern Schweiß später fing es an, ein wenig zu regnen. Daraus wurde ganz kurze Zeit später ein schöner tropischer Sturm mit Blitz, Donner und Wind. So vertrieb ich mir die Zeit in einer urigen Strandbar mit Cola und Keks und beobachtete das Wetter. Ich musste zwei mal den Stuhl wechseln, ansonsten wäre ich bis auf die Badehose nass gewesen…und das wäre ja nun wirklich nicht zu verantworten bei 35 Grad im Schatten 😉

Strand pur.

Nach zwei Stunden nieselte es dann nur noch und ich machte mich langsam aber sicher auf in Richtung meines Hotels. Dort angekommen duschte ich erstmal und fuhr dann in die ehemalige Surferhochburg Kuta, die mittlerweile aber leider schon ein wenig zu sehr touristisch aufgemacht ist und eigentlich keinen Geheimtip mehr darstellt. Dort aß ich etwas und schlenderte dann noch ein wenig über den lokalen Schwarzmarkt und lehnte regelmäßig dafür aber konsequent Angebote für Original-DVDs, „echte“ Adidas-Turnschuhe sowie absolute Originalkopien von Billabong-T-Shirts ab. Leider wusste ich nicht, was ich mir kaufen sollte, also kaufte ich, wie schon so oft, nichts. Dafür gönnte ich mir aber eine 2h-Massage, denn die hatte ich mir nach diesem harten Tag redlich verdient. Gegen 23Uhr war ich so entspannt, dass ich mich in ein Taxi setzte und schon um 23h30 im Bettchen lag. Ein sehr schöner Tag ging zu Ende und morgen sollte dann auch mal ein wenig Kultur auf dem Programm stehen.

2 Gedanken zu „Bali, der Strand und ich

  1. Spike

    Und wieviel hat die Massage gekostet? Mehr als 20,- €. Ein Genuss!!! Und die könen das echt gut. Ist ja auch traditionell verankert

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    1. Robert

      Nein, die Massage hat ca. 15 EUR pro 2h-Massage gekostet. Leider war ich dann so entspannt, dass ich gar nicht laenger haette geniessen koennen.

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