Archiv der Kategorie: Arbeit

Auftrag: Raumdesign

In der vergangenen Woche lief das Ultimatum fuer die Gestaltung des eigenen Bereiches im Grossraumbuero ab. Gestartet wurde die Initiative von unseren Verantworlichen, die sich um den Spassbereich bei uns im Team bemuehen. Jedes Cubicle wurde aufgefordert, den eigenen Arbeitsplatz zu verschoenern um dem Buero ein huebsches Aeusseres zu geben.

Zuerst waren wir ein wenig unsicher, was man so machen kann und um ehrlich zu sein hielt sich die Lust auch in Grenzen, aber letztendlich haben wir uns aufgerafft und ein wenig was gebastelt. Wir haben blaue Stoffbahnen an die Decke geklebt, Wolken drauf plaztiert und 15 Origami-Kraniche von der Decke gebaumelt. Dazu dann noch ein paar Bilder an die Wand gehaengt und schon waren wir nach 4h Arbeit fertig. Nach Feierabend versteht sich. Hier ist nun das Resultat und in den Kommentaren moechte ich die Woerter „Kindergarten“, „unpassend“ und „nett“ nicht lesen 😉

Auf nach Indonesien

Heute ist nun wieder ein Tag an dem es heißt, Singapur fĂŒr ein paar Tage zu verlassen. Es geht um 15h los nach Batam, eine indonesische Insel ungefĂ€hr 1h sĂŒdlich von Singapur gelegen. Wir werden mit dem Boot ĂŒbersetzen (Ok, wir werden eine FĂ€hre nehmen) und uns dann auf der Insel mit unserer Unterkunft vertraut machen. Morgen startet dann der erste Tag unseres Arbeitseinsatzes (auch als Subbotnik bekannt (von russisch: ŃŃƒĐ±Đ±ĐŸŃ‚Đ°: Sonnabend)) bei dem wir als Firma unseren Beitrag dazu leisten werden, dass Familien, die in nicht ganz so glĂŒcklichen UmstĂ€nden leben dĂŒrfen wie wir, ein neues Dach ĂŒber dem Kopf bekommen. Dazu arbeiten wir mit Habitat for Humanity zusammen, die sich um die Materialien fĂŒr den Hausbau kĂŒmmern und uns dann auch in die Arbeiten einweisen werden. Der letzte Einsatz von unseren Kollegen im November bestand darin, dass fĂŒr den 1,5m tiefen „septischen Tank“ (oder auch shit hole genannte Vertiefung im Boden) ein Loch gebuddelt werden musste. Einige Kollegen konnten sich am folgenden Tag vor Muskelkater nicht mehr richtig bewegen.

Wir kommen hoffentlich in den Genuss aufzubauen und nicht wieder unter der Erde beginnen zu mĂŒssen. Aber wir werden sehen und natĂŒrlich jegliche uns aufgetragene Arbeit konzentriert ausfĂŒhren. Die Sonne wird hoffentlich scheinen, denn auf 2 Tage Schippen im Regen  habe ich eigentlich keine Lust. DafĂŒr gibt es in Indonesien relativ gĂŒnstig Massagen, die einem dann am Abend die Last des Tages ertrĂ€glich machen lassen 😉

Ich werde wieder berichten, wenn ich am Sonntag zurĂŒckgekehrt bin. Bis dahin verabschiede ich mich und wĂŒnsche Euch noch eine wunderbare Rest-Woche.

Euer Robert

Japanische Arbeit

Heute möchte ich Euch ein wenig ĂŒber den Arbeitsalltag (so ich diesen schon als Alltag beschreiben kann) informieren. ZunĂ€chst einmal gilt hier, genauso wie in jedem anderen Teil unseres Konzerns, die Regel, dass von Montag bis Freitag von den Herren ein Anzug inkl. Krawatte getragen werden muss und am Freitag dann „Casual Friday“ (der legere Freitag) ist. Die Kolleginnen haben es wieder einmal leichter und können tragen was sie wollen. Das Ă€ußert sich im Moment jedoch so, dass sie alle in etwa die gleiche Kleidung tragen: Stiefel bis zum Knie, etwas Strumpfhosenartiges und darĂŒber dann eine Art Sack, das den Oberkörper bedeckt. Dieses, einem Kleid nicht unĂ€hnlichen, KleidungsstĂŒck ist dann das Differenzierungsmerkmal, denn es sieht bei jedem der MĂ€dels ein wenig anders aus. Aber eben nur ein wenig.

Das Office nach Feierabend
Das Office nach Feierabend (ganz hinten ist schon Licht aus)

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