{"id":145,"date":"2007-06-13T18:51:59","date_gmt":"2007-06-13T16:51:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mistarix.de\/blog\/2007\/06\/13\/moskau-moskaulallalallala\/"},"modified":"2007-06-13T18:51:59","modified_gmt":"2007-06-13T16:51:59","slug":"moskau-moskaulallalallala","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mistarix.de\/blog\/2007\/06\/13\/moskau-moskaulallalallala\/","title":{"rendered":"Moskau, Moskau&#8230;lallalallala"},"content":{"rendered":"<p>Ja, nun war es wieder soweit. Robert entdeckt die Welt. Dieses Mal noch ein wenig weiter \u00f6stlich als letztens in Budapest und Warschau. Sogar soweit \u00f6stlich, dass ich ein Visum brauchte um mich in Russland einchecken zu k\u00f6nnen. Denn dieses Mal stand Moskau auf dem Programm.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.mistarix.de\/blog\/wp-content\/CIMG6274.jpg\" alt=\"Basilius Kathedrale\" \/><\/center><\/p>\n<p><!--more--><br \/>\nDienstag Abend ging es los und mein Kollege und ich haben uns in weiser Voraussicht schon einmal in Sch\u00f6nefeld am Flughafen bei Burger King ein Abendbrot einverholfen&#8230;man weiss ja nie, wann man das n\u00e4chste Mal etwas bekommt. Mein Mitreisender hatte nach seinem letzten Moskau-Aufenthalt 1,5 Wochen zu tun, seinen Magen nach einer Fischvergiftung wieder zum Normalbetrieb zu \u00fcberreden. Also schnell einen Happen gegessen und rein in die Maschine von Aeroflot.<\/p>\n<p>Die ersten russischen Buchstaben l\u00e4chelten mich schon von der Karte mit Sicherheitshinweisen an und ich war in diesem Moment sehr froh, im Gegensatz zu meinem Mitreisenden, wenigsten die russische Schrift lesen zu k\u00f6nnen. So manches Wort erschliesst sich ja doch schon, wenn man das Geschriebene laut ausspricht. Mein Mitreisender dagegen stand da ein wenig im Dunkeln und so war ich mal K\u00f6nig unter den (Kyrillisch-)Blinden.<\/p>\n<p>In Moskau angekommen hatten wir nach Erz\u00e4hlungen von Anderen schon die schlimmsten Bef\u00fcrchtungen \u00fcber unendlich lange Wartezeiten am Zoll und bei der Passkontrolle&#8230;aber wir waren in Nullkommanix durch, konnten unsere Hinterbliebenen in Deutschland \u00fcber eine gute Landung informieren und unser Gep\u00e4ck auch rasch in Empfang nehmen. Meins sah (und war) dieses Mal unversehrt und wahrscheinlich auch unge\u00f6ffnet \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Ein Fahrer holte uns ab und ich wollte eigentlich viele Fragen stellen&#8230;allerdings reichte daf\u00fcr mein Russisch nicht und des Fahrers Sprachverm\u00f6gen in Sprachen ausserhalb von Russisch war noch weniger ausgepr\u00e4gt. Also dann einfach \u00fcber alles gestaunt: riesige Werbeplakate, Ikea, Mediamarkt, Saturn, Obi&#8230;breite, schlechte Stra\u00dfen, uralte Autos neben Luxuskarossen der besonderen Art (Mercedes S600 ist der meist verkaufte Wagen von Mercedes in Russland!)&#8230;neue Glasbauten neben verfallenen Ruinen und zwischen absoluten Stalinbauten. Das hatte alles einen sehr eigenen Charme, der einem wirklich das Gef\u00fchl gab, nicht mehr auch nur in Rand-Europa zu sein, sondern wirklich in einem anderen Kulturkreis.<\/p>\n<p>Hotel war sauber und ordentlich (so wie der Preis: 1. Nacht $400, 2. Nacht $700&#8230;daf\u00fcr aber inkl. Fr\u00fchst\u00fcck \ud83d\ude09 ). Haben dann noch ein preiswertes Bier an der Hotelbar getrunken (10EUR) und auf unseren Berater gewartet. Gegen 2 Uhr war ich dann im Bett&#8230;und nur um gegen 5Uhr deutscher Zeit wieder aufzustehen.<br \/>\nTags\u00fcber im Sonnenschein sieht Moskau gar nicht so \u00fcbel aus. Alles hat ein wenig Farbe, wobei die Betonung wirklich auf &#8222;wenig&#8220; liegen darf. Hin und wieder ein paar Lichtblicke im Strassenbild (Autos, sehr h\u00fcbsche weibliche Wesen, Superteure Hotels&#8230;aber vor allem viele sch\u00f6ne Bauten bei denen man noch sieht, dass Architektur eine Kunst ist). Den ganzen Tag haben wir dann in der Firma verbracht und viel \u00fcber das russische Gesch\u00e4ftsgebaren gelernt.<\/p>\n<p>Abends haben wir uns dann getraut und sind zu Fu\u00df (!) zum Roten Platz gegangen. Dieser war ja auch nur 15 Minuten entfernt. Und doch hat man immer ein kleines, mulmiges Gef\u00fchl wenn man so als zu erkennender West-Europ\u00e4er durch die Strassen l\u00e4uft. Auch hier reihen sich Reichtum und Armut ganz eng aneinander. Der Blick \u00fcber den Roten Platz vorbei am Kreml und Lenin Mausoleum ist aber wirklich beachtlich. Auch das komplett mit Gl\u00fchbirnen erhellte Kaufhaus &#8222;GUM&#8220;&#8230;was aber leider schon geschlossen war. Hier sind die Bilder&#8230;die ich unter Einsatz meines Lebens gemacht habe: <a href=\"http:\/\/picasaweb.google.de\/jaeger.robert\/1306Moskau\" target=new><strong>klick!<\/strong><\/a><\/p>\n<p>Kurz nach Einbruch der Dunkelheit mussten wir uns dann ein wenig Mut antrinken und haben uns ein Bier gekauft (jeder eins) und haben uns dann, wirklich schon fast \u00fcberm\u00fctig, auf einen \u00f6ffentlichen Platz gesetzt und die Menschen beobachtet. Sehr sch\u00f6n und die Temperaturen waren auch endlich nicht mehr so heiss und schw\u00fcl. Dann aber schnell zur\u00fcck ins Hotel und geschlafen&#8230;immerhin war es schon wieder weit nach Mitternacht.<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste Tag hat dann wieder mit einem ausgiebigen Fr\u00fchst\u00fcck begonnen, denn ein Mittagessen war heute nicht vorgesehen. Schnell noch ein wenig gearbeitet, dann ab zum Flughafen (der Verkehr ist unberechenbar&#8230;wir sind 3! Stunden vor Abflug losgefahren&#8230;nat\u00fcrlich war kein Stau \ud83d\ude42 ). Noch was am Flughafen zu essen gesucht, aber nur \u00f6lige Spaghetti Bolognese gefunden&#8230;.und total durchgeschwitzt und \u00fcberm\u00fcdet in den Flieger gestiegen&#8230;Moskau ist auf jeden Fall eine Reise wert, wenn man sich gut anpassen und ein wenig Russisch sprechen kann&#8230;wenn nicht, dann beides mal \u00fcben und dann eben erst hinfliegen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ja, nun war es wieder soweit. Robert entdeckt die Welt. Dieses Mal noch ein wenig weiter \u00f6stlich als letztens in Budapest und Warschau. Sogar soweit \u00f6stlich, dass ich ein Visum brauchte um mich in Russland einchecken zu k\u00f6nnen. 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