Steamboat zum Abschied

Heute Abend haben mich meine Kollegen zum Abschied zu einem leckeren Steamboatessen eingeladen. Für die Singapur-Kenner unter meinen Lesern ist das sicher nichts Neues, aber für alle andern ist hier eine kurze Beschreibung. In der Mitte eines jeden Tisches steht auf offener Flamme ein großer Topf, der eine heiße bis kochende Suppe enthält. In unserem Fall waren es 3 Töpfe mit jeweils einer Tomyum Suppe (äußerst scharf), eine mittelscharfen Suppe und einer Gemüsebrühe (nicht allzu scharf und perfekt für mich!). Dazu nimmt man sich von einem kalten Buffet alle möglichen rohen Zutaten (Fleisch, Fisch, Garnelen, Gemüse, Nudeln, Reis, Eier etc.) und wirft sie nach und nach in die kochenden Suppen um sie, nunja, zu kochen.

Mein Team.

Die ganze Aktion ist sehr schweißtreibend aber auch sehr, sehr lecker. Und weil man sich ja immer wieder ein paar kleine Portionen vom Buffet nachholen kann, merkt man auch gar nicht, dass man eigentlich nach dem zweiten Teller schon mehr als satt ist. Das Völlegefühl schlägt dann aber prompt zu, wenn man sich, nachdem glaubt ein wenig verdaut zu haben, erhebt, um sich auf den Nachhauseweg zu machen. Dann glaubt man, der Bauch platzt und man ist froh, wenn man sich nach kurzer Fahrt waagerecht ins Bett helfen kann.

Alles in allem war es ein sehr schöner Abend und wir haben viel geredet und gelacht. So richtig Abschiednehmen war ja noch nicht angesagt, weil ich ja zu diesem Zeitpunkt noch eine Woche im Büro sein sollte. Aber ein Abschied in Raten fällt oft nicht ganz so schwer wie ein abrupter Abschied.

2 Gedanken zu „Steamboat zum Abschied

  1. Robert

    @vect: auf jeden Fall ist es eine sehr praktische Farbe wenn man bedenkt dass 35Grad im Schatte schon den ein oder anderen sehr zum schwitzen bringen koennen 😉

    Antworten

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