Arbeit und Zoo

Heute hatte ich mir den Vormittag frei genommen, damit wir ganz entspannt in die Woche starten konnten. Das haben wir dann auch gemacht. Bis 9Uhr geschlafen, lecker Frühstück gegessen und wieder ein wenig…na sagen wir mal: geruht. So wurde es Mittag und ich musste mich leider auf den Weg machen, um etwas Geld zu verdienen. Mein Gast hingegen hatte sich den Zoo als Tagesprogramm ausgesucht. So ging eben jeder seinen Interessen nach und ich denke, dass der Zoo (oder aber auch jede andere Art von Draußentätigkeit) in jedem Fall der Arbeit im Büro vorzuziehen ist.


Affe, nicht Robert!

Im Zoo gab es viele lustige Tiere zu bestaunen: Carlos den knutschenden Seelöwen, akrobatische Affen, erschöpfte Eisbären, lässige Lemuren, träge Tiger, schillernde Schmetterlinge, große Giraffen und listige Leoparden. Es gab also viel zu entdecken und in der Hitze hatte man sowieso das Gefühl ständig im 2. Drittel eines Marathons zu laufen. Man pfiff quasi auf dem letzten Loch, so dass die Rückfahrt dem Taxi eine echte Erholung gewesen ist…so hab ich mir berichten lassen. Ich hingegen habe gearbeitet. So einfach.


Ion @ Orchard (Shopping Center).

Wir haben uns dann um kurz vor 19Uhr zum Essen verabredet und uns sogar auch getroffen! Es wurde die sogenannte „Food Republic“ auserkoren, uns heute Abend kulinarisch zu verwöhnen. Na, ganz so edel war es nicht, aber im Food Court in der Orchard Road fanden wir einen (bei einigen alten Singapurkennern schon wohlbekannten) Japaner, der uns vor unserern Augen im Teppanyaki Stil Fisch, Fleisch und Gemüse auf einer heissen Platte zubereitete. Dabei geizte der Kochkünstler nicht mit Knoblauchöl und Salz, so dass man ein wohlschmeckendes Mahl verzehren konnte. Auch die Werkzeuge zum Essen (in Fachkreisen auch Stäbchen genannt…und ja, ich halte sie wie jemand, der keine Koordination in den Fingern hat) wurden meisterlich durch uns beherrscht und so dauerte es keine 20 Minuten und wir waren satt, hatten brennenden Durst und eine Dusche nötig. Wer schon einmal hier war, weiß wie es ist.


Cockails in der New Asia Bar

Zum Abschluss des Abends wollten wir Singapur einmal von oben genießen und so fuhren wir in Windeseile in den 70. Stock des  Swissotels, in die New Asia Bar. Dort hat man einen wunderbaren Blick über das beleuchtete Singapur, kann herrlich preisintensive Cocktails trinken und schöne Bilder machen. Vor allem hat man aber wirklich das schöne Gefühl, über den Dingen zu stehen. In Singapur gibt es keinen höheren Punkt (außer dem Helikopterlandeplatz AUF dem Gebäude im 73. Stock). Wir genehmigten uns einen Merlion Cocktail (mein Gast) und einen Mojito (ich selbst) und verfolgten das abendliche Geschehen unter uns. Der Alkohol tat sein übriges, was uns aber nicht davon abhielt auf dem Weg nach Hause noch ein, zwei kleine alkoholhaltige Getränke einzukaufen und noch bis spät in die Nacht zu reden und den nächsten Tag zu planen.


Blick aus der New Asia Bar in Richtung Suntec City und Singapore Flyer.

4 Gedanken zu „Arbeit und Zoo

  1. Robert

    Glasnudeln kann ja auch jeder mit Stäbchen essen…hast Du schon mal versucht, eine Partytomate mit Stäbchen zu essen…also eine die gerade gekocht wurde?

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