One Night in Bangkok (+1)

Freitag Abend, kurz nach halb sechs in Singapur. Der letzte Dartpfeil fliegt in das gewünschte Feld und der letzte Pfannkuchen (ausgegeben von unserem fleißigen BA’ler an seinem letzten Arbeitstag) ist vertilgt. Nun geht es ab zum Flughafen. Mit dem Taxi wird schnell der sich bildende Stau in Angriff genommen und ich komme pünktlich 40 Minuten vor Abflug am Check-In Schalter an. Direkt ohne Warten eingecheckt, zum Gate gegangen und direkt eingestiegen. So muss das sein, dann kann es der Flieger auch mit der Bahn aufnehmen. Also Bangkok. Was steht zu erwarten? Ein Treffen mit Julia und Jason, die ich schon seit guten 1.5 Jahren nicht mehr gesehen habe und natürlich wieder ein wenig lebendige Großstadt. Ich freu mich und bin auch schon in guten anderthalb Stunden da.


Ein Geisterhaus.

Da mein Reisegepäck nur aus einem Rucksack besteht, den ich als Handgepäck mitgenommen habe, bin ich schnell aus dem Flughafen raus und in das nächstbeste Taxi rein. Der Taxifahrer lächelte mich an, fragte in perfektem Englisch wo ich hin möchte und schaltete dann wohl auch sofort die Ohren aus, denn meine Antwort in weniger perfektem Thai (also die reine Angabe der Strasse) verstand er prompt nicht mehr und hatte nur noch eine Frage (die er auch gleich 3x hintereinander wiederholte): phonenumber? phonenumber? phonenumber? Nun, dass ist keine grammatikalisch korrekte Frage, aber immerhin als solche an der Intonation zu erkennen gewesen und so sagte ich ihm (diesmal auf Englisch) die Zahlen und er erreichte zum Glück auch mein Hotel und wusste dann auch sofort, wo ich hinwollte. Sehr gut, das wäre geschafft.

Auf dem Weg zum Hotel kamen wir an einem sehr verunglückten Taxi vorbei und ich griff instinktiv zum Sicherheitsgurt…und griff, und griff…ins Leere. Es war keiner vorhanden. Das konnte ja heiter werden. Mit einem mulmigen Gefühl im Bauch kamen wir dann aber doch ohne Umwege und Zwischenfälle am Hotel an. Julia und Jason hatten mir eine Nachricht hinterlassen und so nahm ich das Zimmer direkt neben ihnen, schob ihnen eine Nachricht unter der Tür durch (sie waren mit einem Freund von ihnen unterwegs), legte mich nach kurzer Dusche aufs Bett (mittlerweile war es schon 23h30), schaute noch 5 Minuten Deutsche Welle TV und viel in einen tiefen Schlaf. Dieser sollte nicht mal durch das Klopfen von den beiden und den Anruf unterbrochen werden. Ich war anscheinend sehr müde. Aber es ist ja auch Winter und da kann man schon mal eine kleine Wintermüdigkeit an den Tag oder besser die Nacht legen. Morgen sollte ich dann Bangkok ausgeschlafen in Augenschein nehmen!

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